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Nach vorne gehen zu Buchst. P wie Psychotherapie und den Unterschied zu psychologische Lebensberatung: Lebensberatung – Psychotherapie. Psychosomatik und PsycheWie bereits an anderer Stelle erläutert, lassen sich in der Astrologie und deren Beschäftigung mit Gesundheit grundsätzlich zwei Formen von Astromedizin feststellen. Die eine betrachtet jede gesundheitliche Störung psychosomatisch, also im Sinne der Psychosomatik durch Psyche verursacht. Psychosomatik befasst sich mit allen durch eine gestörte Psyche verursachten körperlichen Beschwerden, bis hin zu schwereren Krankheiten. Astrologie bzw. das Horoskop eignet sich für das Konzept der Psychosomatik ausgesprochen gut. Jede Konstellation lässt sich aus Sicht der Psyche beschreiben, Weiteres dazu kann bei Psychosomatik und Psyche erfahren werden. Ein Beispiel soll es dennoch verdeutlichen: Ein Saturn/Mars-Quadrat mag z.B. eine Unfallneigung darstellen oder eine Knochenkrankheit. Auf Ebene der Psyche ist es aber eine innere, unbewusste Spannung zwischen marsischem Willen und saturnaler Hemmung. Ebenso möglich wäre ein innerer Konflikt zwischen marsischem Ego und elterlicher Erziehung (=Saturn). Es gibt neben der beschriebenen, auf Psychosomatik basierenden Astromedizin noch eine andere Form. Diese andere Art der Astromedizin versucht anhand der den Beschwerden entsprechenden Konstellationen im Horoskop geeignete Medikamente zu finden. Astromedizin gibt es also als psychosomatische und alternativmedizinische Variante. Die an Psychosomatik orientierte Astromedizin hat den Vorteil, dass sie jede Krankheit an ihrer tieferen Wurzel packt, eben der Psyche. Hier stellt sich die Frage, inwieweit körperliche Beschwerden und Krankheiten tatsächlich durch die Psyche, also psychosomatisch verursacht sind. Was genau ist unter dem Wort psychosomatisch zu verstehen? Tiefergehendes dazu ist unter dem Link Psychosomatik – psychosomatisch für weitere Erklärungen. Und warum soll dies die tiefere, eigentliche Ursache sein? Die gesamte ganzheitliche Psychosomatik zu erklären würde den Rahmen hier sprengen, ich möchte aber doch die Begründungen zumindest anreißen. Ganzheitliche PsychosomatikDer Mensch ist ein dreiteiliges Wesen, bestehend aus Körper, Seele (Psyche) und Geist und diese drei Funktionen sind untrennbar und wechselseitig miteinander verbunden. Nicht nur eine körperliche Störung, sondern jedes Geschehen hat daher immer drei parallele Facetten. Die Medizin mag bei einer gesundheitlichen Störung nur auf den Körper schauen und Geist/Seele bzw. die Psyche missachten, aber nichtsdestotrotz ist sie IMMER irgendwie mitursächlich. So gesehen sollte psychosomatische Medizin eigentlich obligatorischer Bestandteil jeder Medizin und Therapie sein. Doch warum ist die Psyche im Sinne von Psychosomatik nun die tiefere, eigentliche Ursache und damit auch die tiefere, eigentliche Heilungsmöglichkeit? Es entspricht einem größeren Lebensgesetz, dass jede Art von Geschehen und materiell-körperlicher Schöpfung zuerst geistig-seelisch existiert, also in der menschlichen Psyche. Das gilt für einen erfolgreichen Studienabschluss und den Hausbau genauso wie für körperliche und damit psychosomatische Beschwerden. Der große Unterschied ist bei der körperlichen Störung die fehlende Bewusstheit und Absicht des Vorganges. Nichtsdestotrotz ist die Psyche der eigentliche Schöpfer und Verursacher. Krankheit, Studium, Haus usw. folgen nur. So gesehen ist im weitesten Sinne das gesamte Leben psychosomatisch, Ausdruck von Psychosomatik schlechthin. Wie kann nun dieser ganzheitliche Ansatz von Psychosomatik psychosomatische Beschwerden und Krankheiten mit Hilfe von Astrologie und Horoskop die mögliche Heilung bewirken? Wie kann die krankmachende Psyche wieder gesund machen? Bis hierher hat das alles ja noch nichts mit dem Horoskop und der Arbeit der Astromedizin zu tun. Dazu im nächsten Kapitel mehr, bei "psychosomatische Beschwerden bzw. Störung". Psychosomatische Beschwerden bzw. StörungNehmen wir mal an, jemand habe eine psychosomatische Störung im Sinne der oben erklärten Psychosomatik und diese werde astrologisch im Horoskop durch ein Saturn/Mars-Quadrat mit Mars als Aszendenten-Herrscher repräsentiert. Nehmen wir weiter an, der Patient ist ein fünfjähriger Junge und als zugehörige psychosomatische Beschwerden hat er unter anderem Neurodermitis (Saturn = Haut). Wie kann die psychosomatisch orientierte Astromedizin nun helfen und die obig beschriebene Theorie zur Psychosomatik diese psychosomatische Beschwerden bzw. Störung beheben, ganz praktisch und konkret? Zunächst muss gemeinsam mit den Eltern im Gespräch die Art der psychischen Störung näher erfasst werden. Welche Vorgänge in der Psyche sind verantwortlich und passen astrologisch zum Saturn/Mars-Quadrat? Der Junge könnte z.B. aggressive Energien (Mars) besitzen, die er nicht kontrollieren kann (Saturn). Ist dies soweit geklärt, müssen konkrete Lern- und Umsetzungsformen für die Konstellation gefunden werden. Anstatt das Problem unbewusst von der Psyche in den Körper zu verlegen – eben als psychosomatische Störung = Neurodermitis – muss er die psychische Aufgabe lernen und lösen. Bestimmte Spiele, in denen der Junge seine Aggressionen körperlich ausleben und kennenlernen, aber durch Einhaltung kontollierender Spielregeln auch beherrschen lernen kann, kämen beispielsweise in Frage. An dieser Stelle ist keine Theorie zur Psychosomatik oder Philosophien über den spirituellen Aspekt gefragt, den psychosomatische Beschwerden haben mögen. Hier ist Phantasie und Kreativität gefordert sowie eine gute Symbolkenntnis. Der Astrologe muss jenseits von Psyche und Psychosomatik wissen, was alles in der Welt eines Fünfjährigen Saturn und Mars entspricht und gemäß der elterlichen Angaben am besten passt als lösbare Herausforderung. Krankheit erzeugende Muster in der Psyche lassen sich nicht von heute auf morgen umprägen. Viele schleppen diese Muster schon Jahrzehnte mit sich rum. Wer sich mit dem Gedanken von Karma und Reinkarnation anfreunden kann, der wird auch mehrere Leben als Zeitraum akzeptieren können. Hinzu kommt, dass unsere Schulmedizin für Psyche und Psychosomatik nicht viel übrig hat, nahezu nichts als psychosomatische Beschwerden ansieht. Psychosomatische Beschwerden und Krankheit wird nur dann akzeptiert, wenn sich rein gar nichts Körperliches finden lässt. Angesichts dieser Ausgangssituation ist es nicht verwunderlich, dass viele Patienten lange Zeit keine echte, psychosomatische Heilung erfahren. Sie verbringen Jahrzehnte auf dem Weg von einem Arzt zum nächsten und jeder deckt mit rein körperlichen Maßnahmen die in der Psyche liegende Ursache weiter zu, anstatt sie aufzudecken. Geheilt werden Krankheiten – nicht psychosomatische Krankheiten, sondern Krankheiten generell – im Allgemeinen auf diese Weise nicht. ParacelsusParacelsus hieß eigentlich Philippus Theophrastus Bombastus von Hohenheim. Er gilt als einer der Mitbegründer der Naturheilkunde, da sein zentrales Anliegen der Anregung der Selbstheilungskräfte galt, gemäß dem Motto "Die Natur heilt, der Arzt hilft ihr dabei". Ein guter Arzt sollte nach seiner Auffassung astrologische Kenntnisse haben und damit war er der Astromedizin zumindest gewogen. Eine Einstellung zur Astrologie, die heute für einen Arzt ungewöhnlich wäre. Ein noch größerer Freund war er von dem Konzept der Psychosomatik und den Zusammenhängen zwischen Körper und Psyche bzw. Seele. Als Verfechter einer "leiblich-seelischen Therapie" (die Begriffe Psychosomatik und psychosomatische Störung gab es damals noch nicht), stieß der in der Schweiz geborene Paracelsus damals jedoch auf wenig Verständnis. Anfang des 16. Jahrhunderts war die Medizin für seine Erkenntnisse zur Selbstheilung, Astrologie und Psychosomatik noch nicht reif. PlanetenDie Astronomie unterscheidet Fixsterne und Wandelsterne bzw. Planeten. Fixsterne bleiben unverändert, zumindest für unsere beschränkte Wahrnehmung, denn in Wahrheit steht nichts im Universum still. Unsere Sonne ist ein Fixstern, die Plejaden, Orion und der große Bär, all das sind Fixsterne. Planeten hingegen sind sogenannte Wandelsterne, weil sie sich gut erkennbar bewegen, also "wandeln". Pluto, Neptun, Merkur, Jupiter usw., das alles sind Planeten. Sonne und Mond sind astronomisch keine Planeten, werden aber im astrologischen Sprachgebrauch so behandelt. Die Planeten symbolisieren ihr jeweiliges Urprinzip auf aktive, handelnde Weise. Haus Sieben z.B. ist das Haus der Partnerschaft, Partnerschaft als Lebens- und Interessensgebiet. Die Fähigkeit, das tätige Bedürfnis und der Drang, Beziehungen einzugehen, das wird jedoch unter anderem durch Venus angezeigt, den Partnerschaftsplaneten. Bei einem richtigen Partnerschaftshoroskop, das Partnerschaft eingehend untersucht, muss beides (und noch vieles mehr) begutachtet werden. -------------------------------------------------------------------------------------------- ---------------------------------------------------------------------------------------------- Für die weitere Lektüre speziell zum Thema Psychosomatik eigenet sich Psychosomatik, wo auf deren Bedeutung beim Heilpraktiker eingegangen wird. |
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